Viele Verkehrsteilnehmer glauben, die wichtigsten Verkehrsregeln und Schilder längst zu kennen. Schließlich bewegen wir uns täglich auf denselben Straßen, parken an vertrauten Orten und verlassen uns darauf, dass uns nichts überrascht. Doch genau hier liegt das Problem: Einige Hinweise im Straßenverkehr sind so unscheinbar, dass sie kaum Beachtung finden – mitunter jedoch erhebliche Folgen haben können.
Eines dieser oft übersehenen Details befindet sich nicht auf Augenhöhe, nicht auf einem klassischen Verkehrsschild und wird selten aktiv erklärt. Trotzdem kann es darüber entscheiden, ob ein parkendes Fahrzeug korrekt gesichert ist oder ob im Ernstfall Bußgelder, Haftungsfragen oder sogar Mitschuld bei einem Unfall drohen. Die Rede ist von einem kleinen rot-weißen Marker an Laternenpfählen, den viele zwar schon gesehen, aber nie bewusst wahrgenommen haben.
Gerade in den Abend- und Nachtstunden verlassen sich Autofahrer häufig auf die vorhandene Straßenbeleuchtung. Was dabei oft vergessen wird: Diese Beleuchtung ist nicht überall dauerhaft eingeschaltet. In vielen Gebieten wird sie zeitlich gesteuert, gedimmt oder komplett abgeschaltet. Genau hier kommt ein längst in Vergessenheit geratenes, aber weiterhin relevantes Verkehrselement ins Spiel.
Wer seine Bedeutung kennt, kann unnötige Risiken vermeiden. Wer sie ignoriert, riskiert im schlimmsten Fall nicht nur ein Bußgeld, sondern auch rechtliche Konsequenzen. Umso wichtiger ist es, sich mit solchen Details vertraut zu machen – selbst wenn sie auf den ersten Blick unscheinbar wirken.
Jeder sollte die Bedeutung kennen!
1. Der Laternenring und seine Rolle im Straßenverkehr
Der Laternenring, ein vergessenes Verkehrsschild, erlangt durch seine Integration in die Straßenverkehrs–Ordnung im Jahr 1937 Bedeutung. Als Teil der Richtzeichen dient er dazu, den Verkehrsfluss zu optimieren, indem er Hinweise zur Beleuchtungsdauer liefert.
Trotz seiner Unscheinbarkeit zählt er zu den entscheidenden Elementen im Straßenverkehr, ähnlich wie andere Richtzeichen, die Parkbereiche oder Vorfahrtsregelungen anzeigen. In einer Höhe von 1,50 bis 1,80 Metern angebracht, informiert der rot-weiße Sticker Fahrzeugführer darüber, wie lange die Straßenlampe beleuchtet ist. Doch das Missachten dieser Information kann für parkende Fahrzeuge zu unerwartet hohen Kosten führen.
2. Straßenbeleuchtung zeitlich begrenzt
In bebauten Gebieten dienen rote Balkensticker an Laternenpfählen als Hinweis: Das Licht erlischt zu bestimmten Uhrzeiten. Diese Information, obwohl für den fließenden Verkehr von begrenzter Bedeutung, ist für parkende Autos essenziell.
Während sie bei aktivierter Straßenbeleuchtung parken, müssen Fahrzeugführer berücksichtigen, dass das Licht später erlischt. Das Fehlen von Beleuchtung birgt Unfallrisiken, daher müssen geparkte Fahrzeuge durch eingeschaltetes Stand- oder Parklicht sichtbar bleiben.
3. Verkehrssicherheit im Dunkeln
Außerhalb geschlossener Ortschaften erfordert das Parken bei Nacht eine umfassendere Beleuchtung. Fahrzeugführer sind verpflichtet, beide Seiten des Fahrzeugs zu beleuchten, um Sichtbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer sicherzustellen.
Das Versäumnis kann teuer werden, da bei Unfällen aufgrund mangelnder Beleuchtung eine teilweise Schuld des Fahrzeughalters angenommen werden kann. Eine angemessene Fahrzeugbeleuchtung ist daher entscheidend für die Verkehrssicherheit und kann unerwünschte finanzielle Folgen vermeiden.
4. Moderne Straßenlaternen müssen deutlich weniger oft ausgeschaltet werden
Die Zubereitung finden Sie auf der 2. Seite



















































